Winterkino

Zwingli Film<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchemeilen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>43</div><div class='bid' style='display:none;'>421</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>
Fr. 17.01.2020, 17.00 bis 19.00 Uhr
Bau
Zwingli (FSK 12)
Zwingli ist die Verfilmung des Wirkens des Reformators Huldrych Zwingli in der Stadt Zürich von 1519 bis zu seinem gewaltsamen Tod im Zweiten Kappelerkrieg im Jahr 1531.

Der Film zeigt das Eintreffen Zwinglis in Zürich und das Erstaunen der Kirchgänger im Grossmünster, als er erstmals in einem Gottesdienst von der lateinischen Liturgie abweicht und auf Deutsch das Matthäus-Evangelium zu erläutern beginnt. Die öffentliche Übersetzung der Bibel als Gemeinschaftsarbeit aller reformwilligen Priester in der Kirche wird durch altgläubige Chorherren symbolisch gestört.

Die wichtige Rolle des weltlichen Grossen Rates der Stadt, der Zwingli in einer Disputation bescheinigt, keine nachweislichen Bibeluntreuen zu vertreten, kommt ebenso zum Ausdruck wie die trotzdem weiterhin vorhandenen Zwänge. Diese führten unter anderem dazu, dass Zwinglis radikaler Unterstützer und Täufer, Felix Manz, zum Tod verurteilt wird. Ein anderer Mitstreiter, Jakob Kaiser, wird in Schwyz als Ketzer verbrannt.

Zwinglis Frau Anna Reinhart versucht ihn mit Verweis auf seine früheren Aussagen zum Söldnertum davon abzubringen, im Jahr 1531 die Schlacht gegen die altgläubigen Innerschweizer zu suchen, von er und Annas ältester Sohn nicht mehr zurückkehren sollten.

Da der Film im Mittelalter spielt ist er weniger geeignet für Zartbesaitete.

Das Bistro Cinema, der Kinokiosk, ist ab 16.30 Uhr und in der Pause geöffnet.